Die artgerechte Haltung des Homo manimalis

 

CoverArtgerechtEine philosophische Lehrerzählung für erwachsene Denker

109 Seiten  

Um das Jahr 2034 ist Deutschland in drei Teile zerfallen. In Bayern-Sachsen gilt im Prinzip wieder die biblische Todesstrafe für Homosexualität, aber im Laufe der Erzählung wird ein neues Gesetz verabschiedet: Homosexuelle sind wissenschaftlich keine Menschen, sondern Tiere und unterliegen damit dem Tierschutz. Wer nicht als Haustier Verwendung findet, wird im Bayrischen Wald ausgewildert.

Der Münchener Zoo hält zum Zwecke der Forschung und Volksaufklärung eine Rotte dieser Abart Homo homosexualis in einem Freigehege. Einer der Insassen führt auf Wunsch des Zoodirektors ein Tagebuch mit zahlreichen Rückblenden, das den Zeitraum von heute bis 2026 überstreicht: vom Großen Zusammenbruch bis zu den ersten Erfahrungen mit Homosexuellen als Haustieren der Münchener Schickeria. Währenddessen einigt sich die internationale Wissenschaft auf die definitive Artbezeichnung Homo manimalis.

Wir lesen auch, wie sich Neupreußen, wo der Schreiber herkommt, entwickelt hat. Dort herrschen wieder die preußischen Tugenden, und die Gesellschaft hat ein ganz anderes System erfunden, um mit ihren Homosexuellen umzugehen.

Das Buch endet darum mit dem Wahlspruch des Preußischen Schwarzen Adlerordens: Suum cuique.

Leseproben und Hintergrundinformation: