Der Konvent

 

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Der selbständig lesbare Roman ‘Der Konvent’ beginnt in dem Moment, in dem Jens das Schwein vertragsgemäß freilassen will. Wie es danach weitergehen soll, ist am Anfang noch völlig offen. Pläne wurden ausdrücklich nie gemacht. Jens findet, dass man Entwicklungen nicht planen kann, sondern die Chancen ergreifen muss, die das Leben bringt. Darum war ja auch der Verlauf der Abrichtung des Schweins nicht geplant, nur die Dauer.

Unmittelbar vor der termingerechten Freilassung bietet sich unverhofft eine Chance: Ein Mäzen will, dass Jens und seine Männer einen von Russen völlig verwohnten ehemaligen Klosterkomplex in Brandenburg restaurieren und zu einer Anlage umbauen, in der Herren mit ihren Knechten und Sklaven ihrer Art gemäß leben und arbeiten können – und zwar bis an ihr Lebensende.

Jens verlangt, dass das jetzt freie Schwein sich innerhalb vom fünf Minuten für oder gegen eine zweite Zeit von anderthalb Jahren verpflichtet, ohne dass es von diesem Angebot des Mäzens weiß.

2016, 215 S.

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